Aus: Flensborg Avis

Fest im Pfadfinderzentrum „Spejdergården Tydal“

21.02.2013 | 14:57 |

Trine Flamming

In der vergangenen Woche war es endlich soweit: Das neue Hauptgebäude vom „Spejdergården Tydal“ im südschleswigschen Tüdal ist eingeweiht worden.

„Seht euch das an!“, sagte der Leiter von Tüdal, Helmuth Werth, (rechts). Daneben sieht man Gräfin Sussie, Graf Ingolf von Rosenborg, Mannschaftschef Tim Riediger und Ami Jessen, Vorsitzende von „Dansk Spejderkorps i Sydslesvig“ (v.r.n.l.).

Anschließend tat man sich an Pfannkuchen – über einem Lagerfeuer gebacken – gütlich.

Tüdal/Tydal – Das Hauptgebäude des Pfadfinderzentrums „Spejdergården Tydal“ brannte kurz vor Weihnachten 2009 nieder, und mit dem Neubau wurde im Frühling 2010 begonnen.

Jetzt ist das Gebäude fertig, und dies wurde am vergangenen Sonnabend gefeiert.

Geladene Gäste kamen zum Empfang, und anschließend waren ab 14 Uhr alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür eingeladen – mit zahlreichen Aktivitätsangeboten. Bevor es losgehen konnte, musste jedoch ein äußerst wichtiger Teil des Festes überstanden werden: die offizielle Einweihung.

 

Das Grafenpaar verlieh dem Ereignis festlichen Glanz

 

Daran nahmen auch der Schirmherr des Pfadfinderverbandes „Dansk Spejderkorps Sydslesvig“ (Dänisches Pfadfinderkorps in Südschleswig), Graf Ingolf von Rosenborg, und seine Ehefrau, Gräfin Sussie, teil. 

„Trotz eines unangenehmen Hintergrundes stehen wir heute vor einem Neubau, der beeindruckend, großartig und funktional ist. Möge er stets Anlass zur Freude und von Nutzen sein“, sagte der Graf.

Er und die Gräfin  seien sowohl „erfreut“ als „gespannt“ gewesen, erzählte der Graf und verlieh dem Ereignis royalen Glanz, als er ein dreifaches Hurra auf das neue Hauptgebäude ausbrachte.

Anschließend durchtrennte er gemeinsam mit der Vorsitzenden der Dachorganisation der Pfadfinder SdU (Dänische Jugendorganisationen in Südschleswig), Inger Marie Christensen, und dem Bürgermeister der Gemeinde Eggebek, Reinhard Breidenbach, das Band zum Gebäude, wonach die Pfadfinder an der Reihe waren.

 

Auf beste Pfadfinderart

 

Auf beste Pfadfinder-Manier wurde der Freudenruf der Pfadfinder, ein sogenannter „tjikkerlikker“, ausgebracht, denn „das machen Pfadfinder so, wenn sie außer sich vor Freude sind“, sagte die stellvertretende Korps-Chefin Mette Jessen. Daraufhin öffneten sich die Fenster des Gebäudes, und Pfadfinder aller Altersgruppen kamen zum Vorschein: mit Dannebrog und frohen Gesichtern.

Überall auf dem großen Gelände von Tüdal gab es in den Stunden danach die Möglichkeit, sich in den verschiedensten Pfadfinder-Disziplinen zu versuchen, bevor die Pfadfinderleiter und die Seniorenpfadfinder am Abend und in der Nacht als die Ersten die neue Umgebung testen durften.


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