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		<title>Unter Nachbarn - Blandt Naboer</title>
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		<description>Aktuelle Meldungen</description>
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			<title>Unter Nachbarn - Blandt Naboer</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 16 May 2013 10:09:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Sein Audi ist Harrys Markenzeichen</title>
			<link>http://www.unter-nachbarn.de/index.php?id=newsmeldung&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1300&#38;cHash=f79448ce96</link>
			<description>Wruuuumm: Einen heißen Reifen kann man damit zwar nicht fahren, doch flott ist er. Und er ist der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Er wird gewaschen und gewienert und hat nicht eine einzige Schramme. Verborgen wird er unter einer Plane in einer geheimen Garage in Apenrade: Der alte Audi-Rennwagen aus dem Jahr 1946 ist seinem Besitzer Harry Lund ans Herz gewachsen. Bekannt ist Harry Lund in erster Linie als der frühere Besitzer des Toyota-Autohauses in Apenrade. Fragt man ihn, ob er jemals in Erwägung gezogen hat, den Wagen zu verkaufen, kommt die Antwort ohne Zögern:</p>
<p class="bodytext">„Nein! Würde ich ihn verkaufen, hätte ich nichts Besonderes mehr, dann wäre ich einfach nur ich“, sagt Harry Lund.</p>
<p class="bodytext">2004 entdeckte er den Oldtimer in einer Scheune auf Præstø: Damals sah der Wagen ziemlich ramponiert und mitgenommen aus. Fast drei Jahre hat Harry Lund anschließend darauf verwandt, den Oldtimer mithilfe anderer Autofans instand zu setzen. Mit einem Kühler, der aus Holland stammt, mit Rädern aus München und einem Getriebe aus Hamburg ist der Wagen für Harry Lund fast so etwas wie ein kleines Lebenswerk geworden.</p>
<p class="bodytext">„Ich liebe es, mit meinem Wagen unter Menschen zu kommen und berühmte Rennfahrer zu treffen“, sagt er.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Kopf des Bürgermeisters</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Jedenfalls ist er stolz auf seinen silbergrauen Audi – und dieser kommt auch weit herum im Lande. Im vergangenen Monat war Harry Lund mit seinem Auto auf einer Pressekonferenz in Aarhus, und bei dieser Gelegenheit sollte der Aarhuser Bürgermeister, Jacob Bundsgaard, die roten Lederpolster Probe sitzen. Harry Lund bestand darauf, dass der Bürgermeister dabei Helm und Brille trug: </p>
<p class="bodytext">„Doch sein Kopf war einfach zu groß, darum habe ich versucht, ihm den Helm überzustülpen, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass ihm das besonders gefallen hat“, lacht der Autonostalgiker. </p>]]></content:encoded>
			<category>Aus: JydskeVestkysten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 10:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schüler bringen Schülern Storm näher</title>
			<link>http://www.unter-nachbarn.de/index.php?id=newsmeldung&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1298&#38;cHash=4bd6b7f38a</link>
			<description>Altersgerechte Führungen durch die Stadt und das Museum: Husumer Gymnasiasten erklären auswärtigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Husum</b>. Lucas fühlt sich von Theodor Storm beobachtet. „Die Blicke verfol-gen einen“, sagt der Elfjährige zu seinem Kumpel und wendet dem im Treppenhaus des Storm-Hauses hängenden Porträtgemälde des Dichters den Rücken zu. Auf diesen Effekt aufmerksam gemacht hat den Jungen zuvor Nontje Rücker, an deren Fersen sich Lucas jetzt wieder heftet. Bloß nichts verpassen . . .</p>
<p class="bodytext">Die zehnköpfige Kindergruppe folgt der blonden Gymnasiastin brav durch die Museumsräume in der Wasserreihe. Die 18-Jährige ist eine von drei Hermann-Tast-Schülern, die seit rund einem Vierteljahr ein für Schulklassen entwickeltes Sonderprogramm mit Leben erfüllen. „Schüler führen Schüler“ heißt das Pilotprojekt von Niklas Friedrichsen (17), Tim Weckmar (18) und Nontje. Die drei aus dem zwölften HTS-Jahrgang wollen Husums berühmtesten Sohn „wiederbeleben“, indem sie ihn der heutigen Jugend zugänglich machen. Ihr Ziel: „Unsere Begeisterung für Storm weiterzugeben und die magische Atmosphäre in seinem Haus erlebbar zu machen.“ Getreu der Aussage „Er ist ein Meister, er bleibt“ von Thomas Mann, die sich denn auch auf den grauen Kapuzenshirts wiederfindet, die das Trio eigens für diesen Zweck als Führungseinheit kenntlich machen.</p>
<p class="bodytext">Heute hat sich eine sechste Klasse der Integrierten Gesamtschule aus Buchholz angemeldet. Die 29 Mädchen und Jungen der sogenannten Europaklasse haben sich mit ihrer Lehrerin Wiebke Dobberstein und Betreuerin Gaby Dreier für drei Tage in der Husumer Jugendherberge einquartiert. Im Unterricht wurde Storms berühmteste Novelle „Der Schimmelreiter“ gelesen – nun begeben sich die Kinder 90 Minuten lang auf die Spuren des Autors. „Heute sind sie sehr platt, weil sie alles zu Fuß machen müssen“, stellt Begleiterin Dreier fast schon entschuldigend fest.</p>
<p class="bodytext">Dafür hält sich die Schar, die am Anfang in drei Gruppen aufgeteilt wird, allerdings wacker. So wie der besagte Knirps Lucas, der Nontje immer wieder mit Fragen löchert, die die angehende Abiturientin natürlich bereitwillig beantwortet. Der jungen Frau, die den Kindern gleich das Du angeboten hat, macht die Exkursion sichtlich Spaß. Während ihre beiden Kollegen jeweils im Museum mit einem Bilder-Ratespiel und der von dem Klavierspieler Storm so geschätzten Clementi-Sonate als Hörprobe anfangen, beginnt Nontje ihre Führung draußen. Altersgerecht verpackt kommen die Informationen zu den Häusern rüber, in denen der Literat seine 56 Novellen, Märchen oder Erzählungen und 400 Gedichte geschrieben hat. Dabei erfährt der Nachwuchs nicht nur, dass der bärtige Schriftsteller von Beruf Jurist war und acht Kinder mit zwei Frauen gezeugt hat. Auch peinliche Erlebnisse aus dem Leben Storms kommen zur Sprache. Zum Beispiel dieses: Als er 1845 auf der Treppe des Schlosses jene Sänger dirigierte, die dort den dänischen König mit einem Lied empfingen, „setzte der Chor falsch ein und Storm schlich beschämt davon“.</p>
<p class="bodytext">Obwohl einzelne Schüler zwischendurch auch mal gähnend die Hand vor den Mund halten und kurzfristig die ganze Aufmerksamkeit ihrem Handy schenken, bleibt das Gros bei der Stange. Nontje schafft es immer wieder, durch Zwischenfragen und Interaktion Begeisterung für das Thema zu wecken. So darf Lucas zum Beispiel seine Version vom „Schimmelreiter“ erzählen und die zwölfjährige Paula das Gedicht „Oktoberlied“ vorlesen. Auch die Lehrerin, die sich mit ihrer Gruppe Tim angeschlossen hat, ist am Ende begeistert: „Danke, das war großartig – du hast sogar meine Jungs in den Bann gezogen.“</p>
<p class="bodytext">Storm für Sechstklässler interessant zu machen, das ist für Nontje, Niklas und Tim eher die Ausnahme. Hauptsächlich betreue man achte Klassen, die gerade den „Schimmelreiter“ lesen, erklären sie. Rund 60 solcher Führungen gebe es im Jahr. Das Konzept, an dem die drei rund neun Monate gebastelt haben, wird je nach Altersstufe angepasst – Improvisationen inklusive.</p>
<p class="bodytext">„Schüler führen Schüler“ – dieses Projekt basiert auf einer Idee von Christian Demandt. Der Leiter des Storm-Zentrums ist auch Deutsch- und Religionslehrer an der HTS. „Ich habe lange gewartet, wen ich ansprechen kann“, verrät der 37-Jährige. Sechs Schüler seien dafür in Frage gekommen, „Nontje, Tim und Niklas waren sofort Feuer und Flamme“. Drei weitere junge Museumsführer stehen in den Startlöchern, sagt Demandt, der sich sehr über die Bereitschaft der Gymnasiasten freut. Auch den Kollegen und der Schulleitung ist er dankbar für die problemlose Freistellung der Storm-Enthusiasten. „Meine Erwartungen sind übertroffen worden.“ Gerne könnten sich natürlich auch Theodor-Storm-Schüler mit „Führungsqualitäten“ melden. </p>]]></content:encoded>
			<category>Aus: sh:z-Tageszeitungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 10:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine Amerikanerin auf der Suche nach ihren nordfriesischen Wurzeln</title>
			<link>http://www.unter-nachbarn.de/index.php?id=newsmeldung&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1296&#38;cHash=7b53b390ae</link>
			<description>Ahnenforschung. Karen Marguerite Moloney aus Utah in den USA hat Nordfriesland schon oft besucht,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Hattstedtermarsch/Hatsted Marsk.&nbsp; Als Karen Marguerite Moloney in Kalifornien die Volksschule besuchte, sollten die Schüler dort eines Tages auf einer Karte ihre Lieblingsorte zeigen. Für sie war dies ein fantastischer kalifornischer Strand – und Schobüll in Nordfriesland, nördlich von Husum gelegen. </p>
<p class="bodytext">„Ich bin nie zuvor da gewesen, doch ich wusste, dass meine Großmutter mütterlicherseits von dort stammt, und das hat mich schon damals sehr interessiert“, erzählt Karen Marguerite Moloney, die heute eine Professur an einer Universität in Salt Lake City im US-Staat Utah innehat. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sie wusste, dass die Schwester ihrer Großmutter, Bertha, noch lebte, und nachdem sie jeden Cent für die Reise zusammengekratzt hatte, fuhr sie 1972 zum ersten Mal nach Nordfriesland, wo sie drei Wochen verlebte.</p>
<p class="bodytext">„Ich wohnte damals bei meiner Familie, und meine Tante konnte ja auch ein wenig Englisch. Als ich sie fragte, ob ich drei Wochen dort verbringen dürfte, entgegnete sie, wenn ich Lust hätte, könnte ich sogar ein Jahr bleiben. Schnell wurde ich ein Teil der Familie“, erzählt Karen Marguerite Moloney.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Nachfolgend reiste sie des Öfteren nach Nordfriesland und dorthin, wo sie Informationen über ihre Familie fand. </p>
<p class="bodytext">Leute wie sie nennt man Familienforscher, und die Familiengeschichtsforschung erfreut sich in den USA, wo sich unter anderem die Mormonen in Utah intensiv mit der Ahnenforschung befassen, großer Beliebtheit. </p>
<p class="bodytext">„Die Vorfahren fast aller Menschen in den USA stammen aus anderen Ländern, daher genießt dieses Thema dort ein enormes Interesse“, erzählt Karen Marguerite Moloney. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die großmütterliche Emigration im Jahr 1898</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wie sich herausstellte, ist ihre Großmutter im Jahr 1898 in die USA ausgewandert. Es gab elf Kinder in der Familie, und viele von ihnen waren bereits ausgewandert, so wie es damals viele Familien im Landesteil taten, als Nordfriesland ebenso wie ganz Südschleswig von Preußen regiert wurde.</p>
<p class="bodytext">Die Großmutter sprach Friesisch, Hochdeutsch und Plattdeutsch – in den USA erlernte sie die englische Sprache noch dazu.</p>
<p class="bodytext">„Sie lernte meinen Großvater kennen, dessen Eltern auch aus Deutschland stammten und die immer noch die deutsche Sprache beherrschten. Die beiden ließen sich auf einer Farm in Nebraska nieder“, erzählt Karen Marguerite Moloney. </p>
<p class="bodytext">Ihr Interesse an der Ahnenforschung wurde mit dem Stammbaum eines Onkels geweckt, den dieser erstellt hatte. Der Stammbaum zeigte, dass die Familie auch Wurzeln in Deutschland und Irland hat, ein Land, aus dem ebenfalls viele neue Siedler für den großen neuen Staat im Westen kamen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">500 Jahre lebte die Familie an der Küste</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Nordfriesland und ich – das war Liebe auf den ersten Blick. Ich radelte nach Husum und schaute mir dort die alten Häuser an. Für Europäer sind diese eine Selbstverständlichkeit; wir in den Staaten aber – das liegt in der Natur der Sache – haben nicht recht viele alte Häuser. Mit dem Rad erkundete ich die Nordseeküste, und in der Kirche von Hattstedt begann ich mit meiner Familienforschung“, erzählt Karen Marguerite Moloney. </p>
<p class="bodytext">Wie sich herausstellte, lebte die Familie ihrer Großmutter bereits seit mehr als 500 Jahren in der Gegend – die meisten ihrer Mitglieder in der Hattstedtermarsch; Zweige der Familie hatten sich indes auch in Breklum und andernorts niedergelassen. Und noch heute wird ein Großteil der Häuser an der Straße Sterdebüll in der Hattstedtermarsch zum Teil von fernen Nachfahren derselben Familie bewohnt. </p>
<p class="bodytext">„Ich habe unter anderem einen Fährmann namens Edde Fermans ausgemacht, der ein eigenes Siegel hatte und die Leute in den 1530-er Jahren nach Nordstrand übergesetzt hat“, erzählt Karen Marguerite Moloney. Ihre Entdeckung wurde Teil einer Erzählung, wie sich das Leben dieses Fährmannes hätte gestalten können, wobei es in der Natur der Sache liegt, dass es sich hierbei um reine Fiktion handelt. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nach 1972 vergingen fünf Jahre bis zum nächsten Besuch, und in der Zwischenzeit verstarb ihre Großtante Bertha Hansen, die schon während ihres Besuchs im Jahr 1972 mit 93 Jahren eine betagte Dame gewesen war. </p>
<p class="bodytext">In den nachfolgenden Jahren hat Karen Moloney Nordfriesland zwölf- bis 13-mal besucht, und jedes Mal hat sie sich dort willkommen gefühlt. Einmal kombinierte sie ihren Aufenthalt mit einem einmonatigen Deutschkurs in Kiel; ein weiteres Mal kam es zu einem längeren Aufenthalt von drei Monaten.</p>
<p class="bodytext">„Nach Nordfriesland zieht es mich immer wieder: Es sind die Deiche, die Felder, die frische Luft und die Familie, die mich nicht loslassen“, verrät die Professorin aus Utah, die übrigens einen Doktorgrad der „University of California Los Angeles“ (UCLA)&nbsp; hat und ihre Dissertation über englische und irische Literatur schrieb.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wohnhaft am selben Ort – wie die Großmutter</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Gegenwärtig verbringt sie ein ganzes Sabbatjahr, genauer gesagt 13 Monate, in Nordfriesland. Früher ist sie schon einmal an jenem Ort gewesen, an dem einst ihre Großmutter lebte, und sie wurde dort freundlich aufgenommen. Jetzt wohnt sie in einer Ferienwohnung vor Ort, allerdings nicht im selben Haus, da das alte Anwesen nach dem Krieg niedergebrannt ist, doch die Wohnung liegt auf derselben landschaftlichen Anhöhe.</p>
<p class="bodytext">Sie forscht, genießt es, in Nordfriesland zu sein – und sie hat die Genugtuung erfahren, dass eine amerikanische Literaturzeitschrift einen umfassenden Artikel über Teilergebnisse ihrer Forschung angenommen hat. Normalerweise geht eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Artikel in einer derart renommierten Zeitschrift aufgenommen wird. Im Herbst soll der Beitrag veröffentlicht werden. </p>
<p class="bodytext">Die Nordfriesländer werden gleichfalls in den Genuss von Karen Marguerite Moloneys Forschung kommen. In Verbindung mit dem Nordfriesischen Sommer-Institut wird sie am 31. Juli um 19.30 Uhr im „Nordfriisk Instituut“ in Bredstedt einen Vortrag unter dem Titel „Vom Finden meines friesischen Selbst“ halten. </p>
<p class="bodytext">„Ich habe ihn auf Englisch verfasst und nachfolgend ins Deutsche übersetzen lassen“, erzählt Karen Moloney. Am 15. August wird sie nach Hause in die Staaten zurückkehren, doch es ist schon jetzt ganz gewiss, dass es ein Wiedersehen mit Nordfriesland geben wird:</p>
<p class="bodytext">„Zumindest werde ich zu Besuch kommen, doch ich erwäge auch, mir hier ein Haus zu kaufen, und wenn ich mal in Rente gehe, werde ich mich vielleicht sogar hier niederlassen: Dann wird sich der Kreis wieder schließen. Wir werden sehen!“, sagt Karen Moloney.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus: Flensborg Avis</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 09:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weiterhin mehr Lust statt Frust</title>
			<link>http://www.unter-nachbarn.de/index.php?id=newsmeldung&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1294&#38;cHash=5554df7f3d</link>
			<description>Verein „E Kleinbahn“ feierte zehnjähriges Bestehen / Noch weiter Weg bis zum ersten Pfiff aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Norburg/Nordborg. &quot;Gib uns 22 Millionen, dann fährt die Bahn in anderthalb Jahren“, meint Knud Skov Rasmussen mit einem breiten Grinsen. Das Lachen ist dem Vorsitzenden des Vereins „E Kleinbahn“ und seinen&nbsp; bis zu 15 aktiven Mitstreitern noch nicht vergangen. Dabei arbeiten sie seit zehn Jahren daran, die Kleinbahn auf Alsen wiederzubeleben, und können sie derzeit nicht absehen, wann die Bahn nun fahren wird,&nbsp; allerdings nur auf einem Teilstück. Das führt vom&nbsp;&nbsp; Oksbølvej 15, dort wo der alte Østerlund Krug steht,&nbsp;&nbsp; bis zum Erlebnispark „Universe“ in Elsmark, insgesamt fünf Kilometer.&nbsp;&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Einen tonnenschweren Güterwaggon&nbsp;&nbsp; haben die Männer in der Werkstatt im genannten&nbsp; Krug&nbsp; nach jahrelanger Arbeit endlich fertigstellen können. Für Instandsetzung des Waggons und des heruntergekommenen Kruges haben die Aktiven an die 11.000 Stunden gebraucht.&nbsp;&nbsp; Es dauert eben seine Zeit, alles im Waggon von Grund auf zu sanieren wie Boden, Holzwände und natürlich Räder inklusive Achsel. Diese&nbsp; wie auch Kettenzahnräder wurden gespendet, was einem Gesamtwert von knapp 28.000 Kronen entspricht.</p>
<p class="bodytext">Draußen wartet schon ein Personenabteil, Baujahr 1913, den Familie Agramkow als Sommerhaus genutzt&nbsp; und dem Verein geschenkt hatte. In diesem Waggon ist die Zeit 1913 zu spüren: Es gibt originale Lederriemen zum Einstellen geöffneter Fenster,&nbsp; Türgriffe, und sogar das Waschbecken im Miniklo stammt von 1913.</p>
<p class="bodytext">„Wir müssen noch herausfinden, ob die Decke original ist. Es gibt auch ein Abteil, der als Schlafraum genutzt wurde.&nbsp; Das müssen wir&nbsp; mit alten Aufnahmen vergleichen. Und ein offener Perron wurde abgetrennt, auch die Außenverkleidung muss&nbsp; geändert werden“, nennt Niels Peter Fenger die vielen Aufgaben, die auf die Mannen warten.</p>
<p class="bodytext">Es gibt aber ein Problem: Der Waggon ist &nbsp;zu lang für die Werkstatt, die daher&nbsp; um 50 Quadratmeter erweitert werden muss.&nbsp; Der Anbau wurde von LAG mit 74.000 Kronen gefördert. Das Geld ist aber noch nicht&nbsp; eingegangen wie Kassierer Evald Bak Sørensen erzählt.</p>
<p class="bodytext">Draußen auf dem Gelände liegen haufenweise Gleise und Schwellen. Die waren zuvor am Containerplatz Vesterlund deponiert, mussten wegen des Umbaus&nbsp;&nbsp; an den Oksbølvej verlegt werden, was den Verein fast 20.000 Kronen gekostet hat, eine Ausgabe „die niemandem etwas gebracht hat“, wurmt es den Vorsitzenden.</p>
<p class="bodytext">Die Masse an Material&nbsp;&nbsp; aus Tondern, Hadersleben, Gravenstein und Sonderburg&nbsp; trügt jedoch. Das reicht mal gerade für einen der fünf Kilometer Strecke. Auch da muss noch viel getan werden, bevor sie verlegt werden können: Die Gleise müssen auf die Schmalspurbreite gebracht werden.&nbsp; Das und die Verlegung wird aber Professionellen überlassen, „ansonsten könnte es gefährlich sein. Auch daher kostet das Projekt ja über 20 Millionen“, erklärt Fenger.</p>
<p class="bodytext">Während der Verein über genügend Güterwaggons verfügt – zwei&nbsp; weitere, die für die Amtsbahn im Einsatz waren, stehen in Aussicht – ist eine Lokomotive schwieriger zu erwerben. Es gibt eine&nbsp;&nbsp; in Polen, auf die der Verein scharf ist, „doch die wollen sie nicht hergeben.&nbsp; Da werden wir uns wohl in Deutschland umschauen müssen“, so Niels Peter Fenger.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus: Der Nordschleswiger</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 09:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Er hält das Bambus-Versprechen</title>
			<link>http://www.unter-nachbarn.de/index.php?id=newsmeldung&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1292&#38;cHash=c508b30c69</link>
			<description>Manchmal fühlt sich Wolfgang Gdanietz, der große Bruder vom verstorbenen Bambus-Klaus, wie der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">List.&nbsp; Wenn die Frage kommt: „Wo ist Klaus?“, und die Frage kommt regelmäßig, und er muss dann sagen: „Klaus ist tot“, in diesen Momenten findet Wolfgang Gdanietz seine Aufgabe blöde. Denn er vermisst seinen kleinen Bruder doch auch, und sitzt jetzt seit gut zwei Wochen in der Bar, die Klaus gehörte, und wo alle zwei Meter ein Foto von ihm an der Wand hängt. Weil er Klaus an dessen Sterbebett versprochen hat, dass es die Bambus-Bar am Lister Ellenbogen auf jeden Fall noch eine Saison geben wird.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang ist einer, der das dann macht, auch wenn er mit der Aufgabe manchmal hadert. Er stellt die Kunstpalme raus, und die Holzstühle, die es schon so lange gibt wie die Bambus-Bar selbst, und überlegt, wie Klaus das eigentlich mit dem Essen hingekriegt hat. Auf jeden Fall muss er noch Puderzucker für irgendwas einkaufen – „bloß keine Panik“. Der große Bruder wurschtelt sich durch.</p>
<p class="bodytext">Ruhig und freundlich werden die ersten Gäste bedient, die an diesem kalten, sonnigen Vormittag in die Bambus-Bar kommen, zwei Kölner, für die das alles hier Kult ist, und die erst Fotos machen und dann jeder ein Aloha trinken wollen. Der neue Barmann rollt die Ärmel seines Wollpullis hoch, sucht und findet die Mode-Brause, aber wie viel die kostet, steht nirgends, „das passt nicht zu Klaus. Ach, zwei Euro“, sagt der 59-Jährige. Und überlegt beim Reingehen kurz, „war zu wenig, oder?“ – aber so was ist auch nichts, worüber er lange nachdenkt, Geld ist eher egal, sagt er.</p>
<p class="bodytext">Was ihn nervt: Zu Hause in Essen, wo er und seine Frau eigentlich leben, da war er die letzten Monate kaum, denn im Winter hat er ja Klaus Après-Ski-Hütte in Österreich bewirtschaftet: „Überall bleibt was liegen.“ Und jetzt tropft hinter der Bar auch noch der Abfluss. Doch da helfen die Gemeindemitarbeiter aus List, die mit dem nächsten Schub Radfahrer vorbei kommen. „Die sind echt nett hier.“ Sowieso – die Arbeit mit den Gästen kennt Wolfgang aus dem Kiosk, den das Grafiker-Ehepaar nebenbei in Essen betrieben haben: „Da kamen die Leute morgens rein, auf dem Weg zur Arbeit, und waren gestresst. Nach der Arbeit kamen sie zum Entspannen wieder, da musste man sie erstmal runter fahren.“</p>
<p class="bodytext">Dass dieser Mann, der gleichzeitig exzentrisch und ziemlich besonnen wirkt, Leute entstressen kann, glaubt man sofort. Dass es ihm sehr recht ist, dass bei den Sylter Gästen nicht machen zu müssen, weil bei denen der Nordseewind den Stress meist schon weggepustet hat, wenn sie am hintersten Winkel der Insel angekommen sind, auch. Dann kann er sich selbst draußen auf den Barhocker setzen, eine Zigarette drehen und in die Lister Landschaft gucken - „das Stück hier oben ist unveränderlich, so ein Immer-Ort“. Mit dem kantigen Gesicht und den grauen Haaren, die in „diesem Wind hier!“ wehen, ist Wolfgang einer, dem das grüblerische In-die-Ferne-Gucken ganz gut steht.</p>
<p class="bodytext">Die Außenbar, die hat er dem Klaus vor 27 Jahren gebaut, sagt er, und streicht über den ausgeblichenen Bambus, die Bar ist war immer da, und sein kleiner Bruder auch, und jetzt kommen manchmal Leute im Auto, die hören Klaus Musik und fahren einmal um die Bambus-Bar rum und wieder weg. „Dann fühl’ ich mich hier so was von überflüssig“, sagt Wolfgang, „wie der Grabmal-Pfleger.“ Blöde Aufgabe.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Aber nicht nur. Denn andererseits scheint Wolfgang auch ganz gerne zu planen. Die nächste Vollmond-Party zum Beispiel, am 25. Mai. „Da soll der Mond wieder mehr im Vordergrund stehen“, findet Wolfgang, „der ist doch so toll hier.“ Eigentlich fände er es schön, wenn da Sylter Bands spielen würden, die und höchstens 150 Leute, das reicht für den Anfang. Außerdem könne die Bambus-Bar ein paar Flammen vertragen, also zumindest an den zehn Tagen, an denen „dieser Wind!“ mal nicht weht. Die netten Lister Gemeindemitarbeiter haben schon mal eine Feuertonne vorbei gebracht.</p>
<p class="bodytext">Auch wenn er das nicht so sagt: Wenn Wolfgang von den Plänen redet, dann klingt das doch so, als freue er sich auf seine Saison in der Bambus-Bar. Die dann wirklich die letzte ist, dann hat er sein Versprechen ja gehalten und kann selbst ein bisschen Abstand gewinnen? Na ja, sagt Wolfgang, das wird sich zeigen. Solche Fragen muss er sich doch jetzt nicht stellen. Erstmal ruhig bleiben. </p>]]></content:encoded>
			<category>Aus: sh:z-Tageszeitungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 14:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Invasion der ”Holländer”</title>
			<link>http://www.unter-nachbarn.de/index.php?id=newsmeldung&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1290&#38;cHash=08c2cb1eb2</link>
			<description>Natur. Der Storchenbestand in Holland erfreut sich zurzeit eines enormen Zuwachses und breitet sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Schafflund/Skovlund – Das Storchenpaar, das sich Mitte März in einem Storchennest in Schafflund niedergelassen hat, stammt, so hat sich inzwischen herausgestellt, aus Holland. Storchenexperten überrascht dies keineswegs: Sie verweisen auf ein nahezu explosionsartiges Wachstum des Bestandes in Holland, wo es vor 30 Jahren keine Brutpaare gegeben hat. Untersuchungen zufolge wurden dort im Jahr 2008 gut 700 Brutpaare gezählt. Bis 2012 ist diese Zahl auf etwa 1.000 Storchenpaare gestiegen, und nach Schätzungen holländischer Storchenfachleute wächst der Bestand dort gegenwärtig um etwa 50 Paare pro Jahr.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Der holländische Storchenbestand breitet sich gen Norden aus, was wiederum eine Ursache dafür ist, dass wir in Schleswig-Holstein eine Verbreitung des Bestandes beobachten können – so wie dies unter anderem in Schafflund der Fall ist“, stellt Kai-Michael Thomsen, Storchenexperte der Umweltorganisation NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.), fest.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Eine rasante Entwicklung</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Er wagt keine Schätzung, wie viele holländische Storchenpaare sich in Schleswig-Holstein niedergelassen haben: Hat man doch in Holland mangels finanzieller Mittel große Probleme damit, mit der rasanten Entwicklung schrittzuhalten, wenn es um die Ringmarkierung der vielen Storchenjungen geht. </p>
<p class="bodytext">„Wir haben indes festgestellt, dass sich neue Paare dort niedergelassen haben, wo es seit Jahrzehnten keine Störche gegeben hat. Neumünster, wo zum ersten Mal seit Menschengedenken ein Storchenpaar&nbsp; brütet, ist dafür ein gutes Beispiel“, erzählt der Storchenfachmann. Laut NABU ist auch in den beiden bekanntesten schleswig-holsteinischen Storchenstädten, in Bergenhusen mit etwa 20 Paaren und in Hitzhusen mit gut 30 Paaren, eine Zunahme des Storchenbestandes festgestellt worden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Renaissance der Störche</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nördlich der Grenze verfolgen Storchenexperten erwartungsvoll die Entwicklung in Holland, und Jess Frederiksen von www.storkene.dk ist fest davon überzeugt, dass der enorme Zuwachs beim Storchenbestand südlich der Grenze die direkte Ursache dafür ist, dass man nun auch in Dänemark wesentlich mehr Störche beobachten kann als noch vor zehn Jahren:&nbsp; </p>
<p class="bodytext">„Damals konnte niemand ahnen, dass der Storch so schnell eine Renaissance erleben würde. Man könnte beinahe sagen, dass der Storch fast genauso schnell zurückgekehrt ist wie er seinerzeit verschwand“, sagt er.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Storchennest in Schafflund, das auf dem Schornstein einer inzwischen geschlossenen Gärtnerei liegt, ist das am nördlichsten gelegene in Schleswig-Holstein. Seit 1962 ist das Nest dort in jedem Jahr besetzt; im Laufe der Jahre schlüpften dort 75 Jungen, also 1,5 Jungen pro Jahr. </p>]]></content:encoded>
			<category>Aus: Flensborg Avis</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 14:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klassische Musik im Boxring</title>
			<link>http://www.unter-nachbarn.de/index.php?id=newsmeldung&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1288&#38;cHash=01fa67faa5</link>
			<description>Mit dem Ming-Battle hat der Bund Deutscher Nordschleswiger neue Wege beschritten – Musiker und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sonderburg/Sønderborg – Pianisten, die mit Boxhandschuhen&nbsp; auftreten, ein Publikum, dass bei klassischer Musik laut kreischt und mit den Füßen trampelt und ein Conferencier, der vor Lachen manchmal seine eigenen Sätze kaum zu Ende bringt – das war die Kulisse für ein Mingbattle. Der Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) und die Kommune Sonderburg hatten zum Pianisten-Wettkampf im Boxring geladen. Im Alsion wurde der Wettbewerb nach dem Konzept von Ming ausgetragen.</p>
<p class="bodytext">Dazu gehörte, quasi als Vorspiel, der&nbsp; Juniorenkampf. Hier traten Jakob Andersen aus Esbjerg und Jan-Dominik Krueger aus Hürup gegeneinander an. Sie betraten die Bühne, begleitet von ihren sportlichen Coaches, mit Boxhandschuhen und Bademantel. Diese Utensilien wurden aber schnell abgelegt und die beiden Nachwuchsstars präsentierten der Fachjury, bestehend aus Edna Rasmussen, Apenrade,&nbsp; Martin Lutz , Kopenhagen/Absolvent des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig (DGN) und Hartmut Schröder, Kiel, Klavierstücke auf hohen Niveau.&nbsp; Aber nicht nur die Jury entschied. Das Publikum stimmte ebenfalls mit ab – durch seinen Applaus, der nach Dezibel gemessen wurde. Die Juniorrunde gewann, mit ganz knappem Vorsprung, Jan-Dominik Krueger.</p>
<p class="bodytext">In der Runde der „Schwergewichte“, wie Conferencier Nima Nabipour, Jurist, Schauspieler und ebenfalls DGN-Schüler, es schmunzelnd nannte, waren Ming aus Berlin und Camilla Sibani aus Odense die Kontrahentinnen. Auch hier entschieden nur ganze wenige – genauer zwei – Dezibel den „Kampf“. Es gewann Ming.&nbsp; Dabei mussten die Damen nicht nur klassische Klavierstücke von Beethoven bis Chopin interpretieren, sondern auch ihr sportlich-musikalisches Talent unter Beweis stellen, als es darum ging, den lautesten Akkord zu schlagen, genau 60 Dezibel mit einer Note zu erreichen oder die chromatische Tonleiter schnell und perfekt zu spielen.</p>
<p class="bodytext">Das Publikum hielt sich, animiert von Nim Nabipour, nicht zurück und feuerte seine Favoriten lautstark an. So viel offen gezeigte Musikfreude gab es selten im Alsion, Da sich unter den Zuhörern auch erfreulich viele junge Menschen befanden, ging das Konzept, mit diesem ungewöhnlichen Konzert zu zeigen, wie viel Spaß klassische Musik machen kann, auf. Marion Petersen, Vorsitzende des BDN-Kulturausschusses, stellte erfreut eine Wiederholung in Aussicht.</p>
<p class="bodytext">Bis dahin wird man dann auch die kleinen technischen Störungen im Griff haben, wie die Nebengeräusche, die falschen Videoeinspielungen oder die verkehrte Punkteanzeige. All das tat dem Spaß aber keinen Abbruch: Es war ein äußerst vergnüglicher Abend, an dem auch die Musiker ihre Freude hatten – ob sie nun gewannen oder den zweiten Platz belegten.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus: Der Nordschleswiger</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 14:43:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Das Lichtfest als Gedenkfeier und Würdigung der Haderslebener  Kaserne</title>
			<link>http://www.unter-nachbarn.de/index.php?id=newsmeldung&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1286&#38;cHash=aa6edc05c3</link>
			<description>Tradition. Der 4. Mai, der Tag der Befreiung Dänemarks, wurde in Hadersleben zum 63. Mal vor der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Hadersleben/Haderslev – „Stillgestanden!“ schallte es über den Kasernenhof. Laut genug, sodass es auf dem ganzen Platz vernommen werden konnte. Wie auf Kommando erhoben sich alle und richteten ihre Blicke auf das Dach der Kaserne, wo die 50 Quadratmeter große Dannebrog-Flagge gehisst wurde. Aus der Ferne konnte man das Läuten der Kirchenglocken hören: Es war der 4. Mai, und in Hadersleben war es genau 22 Uhr.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Vor nunmehr 68 Jahren endete die Besatzung Dänemarks durch Hitlerdeutschland, und Dänemark wurde somit wieder zu einem freien Land. In Hadersleben wurde dies am vergangenen Sonnabend zum 63. Mal mit einem Lichtfest vor der Kaserne der Stadt gefeiert. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Eine alte Tradition</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Das Lichtfest hat bei uns Tradition: Es ist wichtig, sich zu erinnern. An unserem Lichtfest sollten wir deshalb auch in Zukunft festhalten“, sagte Kristian Buhrkal, einer der vielen Besucher des Lichtfestes. </p>
<p class="bodytext">4.000 bis 5.000 Menschen hatten sich im Laufe des Abends auf dem Kasernenhof eingefunden, wo kaum noch Platz war. Als die Flagge gehisst worden war, begab man sich auf eine kurze Reise in die Vergangenheit: Damals war der Klang schlecht – das Rauschen des Senders enorm, die Botschaft des Kriegsprogramms der BBC aber kam glasklar an: Deutschland hatte kapituliert!</p>
<p class="bodytext">Während die Menschen auf dem Kasernenplatz den alten Radioaufnahmen lauschten, konnten sie zugleich die vielen Kerzen betrachten, die in jedem Fenster der Kaserne leuchteten. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das letzte Lichtfest für den Chef</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In seiner Begrüßungsansprache bedankte sich der Haderslebener Garnisonskommandant Oberst Leo Keller Nielsen für das zahlreiche Erscheinen und gab nachfolgend bekannt, dass dies sein zunächst letztes Lichtfest sein würde: Am 1. August wird er Nato-Stabschef in England. Anschließend gab Leo Keller Nielsen das Wort an den Hauptredner des Abends weiter, Verteidigungsminister Nick Hækkerup (Soz.). Dieser ging unter anderem auf die Kasernenschließungen ein, erwähnte indes auch seine Großeltern, die die Besatzung erlebt haben: </p>
<p class="bodytext">„Sie verlebten und erlebten ihre Jugend in einer Welt, die heute fern ist: eine Welt mit Unfreiheit, Diktatur und Krieg unter Nachbarn.“ </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Tattoo</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nicht nur der Verteidigungsminister erwähnte in seiner Rede die Schließungen von Kasernen: Dieses Thema tauchte im Laufe des Abends wiederholt auf, wurde in allen Reden erwähnt. </p>
<p class="bodytext">„Für uns bedeutet es sehr viel, dass wir das Lichtfest in der Kaserne feiern können. Wenn diese geschlossen worden wäre, hätten meine Familie und ich umziehen müssen“, sagte Anne Christensen, die gekommen war, um ihrem Lebensgefährten beim Tattoo auf dem Kasernenhof zuzusehen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Faktenbox: </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">125 Jahre</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Haderslebener Kaserne wurde im Jahr 1888 von der preußischen Regierung errichtet und kann in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiern. Die Kaserne stand im Laufe der Zeit wiederholt vor einer Schließung, doch ist davor bislang jedes Mal mithilfe großer Unterstützung seitens der Bevölkerung bewahrt worden. Erst im März hatte sich eine Mehrheit im dänischen Parlament, im Folketing, auf eine Vereinbarung geeinigt, die zur Folge hat, dass mehrere Kasernen in Dänemark geschlossen werden, unter anderem die Unteroffiziersschule in Sonderburg.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus: JydskeVestkysten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 14:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Kinderleicht und zwanglos Deutsch lernen</title>
			<link>http://www.unter-nachbarn.de/index.php?id=newsmeldung&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1284&#38;cHash=f52006b09e</link>
			<description>Initiative: Die Schüler von „Bolderslev Skole“ möchten sich nicht damit begnügen, erst in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Boldersleben/Bolderslev</b> – Die Schüler sollen nicht erst in der siebten Klasse anfangen, deutsche Vokabeln und die Grammatik zu erlernen – diese Auffassung vertritt der Schulvorstand der Bolderslebener Schule bei Apenrade. Darum hat er sich bereits seit Jahren dafür eingesetzt, für den Deutschunterricht ab der sechsten Klasse im Schulhaushalt Geld abzusetzen. Doch vergeblich.</p>
<p class="bodytext">Eine Umfrage unter den Eltern der Schüler aus der fünften und sechsten Klasse hatte unterdessen ergeben, dass das Interesse daran, in Eigenregie einen Deutschunterricht anzubieten, groß war, und im Herbst des vergangenen Jahres begann die erste Klasse in den Räumen der Schule, allerdings mit einem Privatlehrer und auf Versuchsbasis, mit dem Deutschunterricht. Der Preis: 250 Kronen je Schüler für insgesamt zehn Unterrichtsstunden.</p>
<p class="bodytext">Der Erfolg war so groß, dass 32 von 40 Schülern in der fünften und sechsten Klasse sich auch im neuen Jahr montags zum Deutschunterricht einfinden.</p>
<p class="bodytext">Einer der Initiatoren ist Henning Frisk, Mitglied des Schulvorstands und des Bolderslebener Lokalrates („Bolderslev Lokalråd“).</p>
<p class="bodytext">Er ist der Auffassung, dass es wichtig ist, mit dem Deutschunterricht früher als in der siebten Klasse zu beginnen:</p>
<p class="bodytext">„Deutschland ist unser größter Handelspartner, und wir sind der Meinung, dass die Schüler auf die Zukunft besser vorbereitet sein müssen. Für einige aber ist Deutsch schwierig, und es ist vielleicht auch nicht gerade eine „coole“ Sprache. Darum ist es eher peinlich, wenn sich die jungen Leute damit auseinandersetzen müssen, wenn sie ab der siebten Klasse mit anderen Jugendlichen von „Tinglev Skole“ die Schulbank drücken“, meint Henning Frisk.</p>
<p class="bodytext">Josephine Hjorth-Madsen besucht die fünfte Klasse von Bolderslev Skole und ist eine der Deutsch-Schüler. Für sie als Bewohnerin des Grenzlandes ist es eine Selbstverständlichkeit, sich für die deutsche Sprache zu interessieren:</p>
<p class="bodytext">„Und dann ist es ja immer gut, die Sprache zu beherrschen, wenn ich mich irgendwann mal auf Arbeitsuche begeben muss“, findet Josephine Hjorth-Madsen.</p>
<p class="bodytext">Unter ihren Freunden gibt es nicht wenige, die den Kopf darüber schütteln, dass sie ihre Freizeit damit verbringt, Deutsch zu erlernen; andere wiederum können Josephines Motivation durchaus nachvollziehen. Josephine Hjorth-Madsen selbst ist davon überzeugt, dass sich der Zeitaufwand lohnen wird:</p>
<p class="bodytext">„Wenn ich in die siebte Klasse komme, werden andere erst damit anfangen, die Sprache zu lernen. Dann werde ich bereits ein wenig Deutsch sprechen können – und das wird ein tolles Gefühl sein.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Drei Fragen an Henning Frisk, Mitglied von „Bolderslev Lokalråd“</p>
<p class="bodytext">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wie ist es euch gelungen, so viele Schüler für die deutsche Sprache zu interessieren?<br /> „Ich glaube, es besteht ein natürliches Interesse an der deutschen Sprache und eine dezidierte Nachfrage nach Deutsch. Zudem haben wir an alle Eltern ein Faltblatt verteilt, in dem wir unsere Argumenten dafür anführen, warum Deutsch so wichtig ist.“</p>
<p class="bodytext">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was können andere von eurer Initiative lernen?<br /> „Dass man die Köpfe zusammensteckt, wenn man etwas ankurbeln möchte. Dies wiederum erfordert, dass man mit Feuer und Flamme bei der Sache ist und Zeit dafür hat.“</p>
<p class="bodytext">3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wie kann man Angebote schaffen, für die normalerweise kein Geld da ist?<br /> „Man muss kreativ sein und eine Lösung finden, die es ermöglicht, mit wenigen finanziellen Mitteln etwas auf die Beine zu stellen – ohne die großen finanziellen Rücksichtnahmen, die schlicht in Papierarbeit ausarten würden.“</p>
<p class="bodytext"><br /> <br /> Faktenbox:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Deutschunterricht in Boldersleben begann im vergangenen Herbst und wurde nach Weihnachten fortgesetzt.</p>
<p class="bodytext">32 von 40 Schülern aus der fünften und sechsten Klasse absolvieren zehn Unterrichtsstunden, was insgesamt 250 Kronen je Schüler kostet.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus: JydskeVestkysten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 11:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das fliegende Auge des Pastors</title>
			<link>http://www.unter-nachbarn.de/index.php?id=newsmeldung&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1282&#38;cHash=d5bb752bcf</link>
			<description>Hergen Köhnke aus Kropp hat ein außergewöhnliches Hobby: Er fotografiert mit einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Schleswig/Kropp Auf diese Fälle ist Hergen Köhnke bestens vorbereitet. „Warte mal kurz, ich bin gleich wieder da“, sagt er und lässt den kleinen Jungen für einen Moment im Vorgarten stehen. Schnell sprintet er zu seinem alten Ford Transit, der auf der anderen Straßenseite steht, greift gezielt in den Kofferraum und ist eine Minute später mit einer Mappe unterm Arm wieder da. „Hier hast Du eine Postkarte von Schleswig. Hab’ ich selber gemacht. Und wenn Du mehr sehen willst, dann besuch’ mal meine Homepage“, sagt er und drückt dem Jungen neben der Karte gleich noch einen kleinen Flyer in die Hand. Der freut sich sichtlich und staunt dann weiter über dieses „coole Ding“, das da vor ihm auf dem Rasen steht und vor sich hin blinkt und piept.</p>
<p class="bodytext">Wenig später schwebt dieses Ding knapp 100 Meter über den Köpfen der inzwischen drei neugierigen Kinder – und Hergen Köhnke ist mittendrin in seinem Element. Denn der Pastor aus Kropp ist passionierter Hobbyfotograf. Allerdings mit einer kleinen Besonderheit: Er schießt seine Fotos am liebsten aus der Vogelperspektive, mit Hilfe eines ferngesteuerten und zum Großteil von ihm selbst gebauten Mini-Hubschraubers, einem sogenannten Quatro-Kopter.</p>
<p class="bodytext">„Das ist ganz normal. Man wird ständig angesprochen“, sagt Köhnke mit Blick auf die Kinder und steht dabei völlig unbeeindruckt inmitten einer Szenerie aus Technik-Zubehör, die tatsächlich bei jedem Passanten zwangsläufig Fragen aufwirft. Diesmal hat er sich den Schleswiger Stadtteil Friedrichsberg ausgesucht, um ein paar neue Schnappschüsse für seine Foto-Sammlung zu machen. Dazu hat sich der 54-Jährige, die Sonne im Rücken, in besagtem Vorgarten rund 150 Meter vor der Dreifaltigkeits-Kirche postiert und macht seinen fliegenden Foto-Roboter Marke Eigenbau wie im Schlaf startklar: Auf einem Stativ sitzt eine Video-Empfangsanlage samt Stromversorgung, Monitor und zwei Antennen, in der Hand hält Köhnke eine große Fernbedienung, die er mit einem Gurt um den Hals gesichert hat. Davor steht der kleine Hubschrauber im Gras. „Bevor es losgeht, muss ich aber erst noch telefonieren“, sagt der Pastor und zieht sein Handy aus der Tasche. Er befinde sich, durch die Nähe zum Jageler Fliegerhorst, in einem kontrollierten Luftraum, da müsse er erst beim Tower anrufen und Bescheid sagen, wann und wo er fliegt. „Aber die kennen mich schon, das ist kein Problem“, sagt Köhnke. So kommt aus Jagel auch gleich das Okay und zwei Minuten später hat sich das fliegende Auge im Himmel oberhalb der Kirche postiert und macht automatisch alle drei Sekunden ein Foto.</p>
<p class="bodytext">Köhnke gibt sich währenddessen große Mühe, die technischen Details seines Quatro-Kopters auch einem Laien einigermaßen verständlich zu erläutern – auch wenn seine Fernbedienung parallel dazu ständig per Sprachfunktion mitteilt, wie hoch der Hubschrauber gerade fliegt und wie viel Spannung noch in der Batterie ist. Unter anderem werde das Gerät mit Hilfe von sechs GPS-Satelliten an seiner Position gehalten, ein Chip speichere 25 Flugdaten pro Sekunde, die kleine Kamera sei kardanisch ausgerichtet. Spätestens an diesem Punkt kann derjenige, der nicht gerade technik-affin ist, nur noch schwer nachvollziehen, was Köhnke in seinen Flugroboter, dessen Gesamtkosten er auf etwa 3000 Euro schätzt, so alles an- und eingebaut hat. So viel allerdings ist klar: Das kann nicht jeder.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Ich war schon als Kind technikbegeistert, habe ständig ’rumgetüftelt und eigene Schaltungen aufgebaut“, erzählt Köhnke. Schon mit zwölf Jahren habe er seinen ersten Computer bekommen, „noch mit Schiebeschaltern und Drähten, die man zusammenstecken musste“. Lange habe es deshalb auch so ausgesehen, als ob er eines Tages Physik oder Chemie studieren würde – auch weil er an einem technischen Gymnasium in Ostholstein sein Abitur machte. Am Ende ist es dann aber – nicht nur zur Überraschung seiner Lehrer – Theologie geworden. „Ich war immer in der Kirche aktiv, das hat mir stets viel Freude bereitet“, sagt Köhnke und fügt mit einem Lächeln an: „Unter anderem war ich bei Jugenddiskos für die Technik zuständig.“ Es sei letztlich wohl eine Fügung gewesen, dass er sich dazu entschieden habe, Pastor zu werden.</p>
<p class="bodytext">Seine Leidenschaft für Technik hat er sich dennoch bewahrt – auch wenn die Beziehung zwischen Physik und Theologie in den vergangenen Jahrhunderten nicht immer frei von Konflikten war. „Aber ich finde, es schließt sich nicht aus, auch wenn die meisten meiner Kollegen eher keine Technikfreaks sind“, sagt Köhnke. Er hingegen ist einer – ohne Zweifel. Als er vor gut fünf Jahren einem seiner Söhne einen ferngesteuerten Hubschrauber schenkte war er es am Ende der Vater, der sich am meisten darüber freute. Daraus entwickelte sich eine echte Leidenschaft. Längst ist der vierfache Vater, der seit Ende 2010 in Kropp tätig ist, Teil einer Community, die sich im Internet über Tipps und Tricks rund um das Thema fliegende Kameras austauscht, er schreibt einen eigenen Internet-Blog zu dem Thema und veröffentlicht auf seiner Homepage Fotos und Videos. In erster Linie stehen dabei – und da schließt sich der Kreis – seine Lieblingsmotive im Vordergrund: „Kirchen natürlich“. </p>
<p class="bodytext">www.video-kopter.de</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus: sh:z-Tageszeitungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 11:51:00 +0200</pubDate>
			
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